Timeout statt Burnout

April 9, 2010

Manchmal treffe ich Menschen, die etwas verändern wollen. Meistens treffe ich Menschen, die etwas lassen wollen. So lassen wie es ist. Eine der größten Schwierigkeiten bei der Selbstveränderung liegt darin begründet, dass viele Menschen, die sich in – sagen wir mal – ungünstigen Situationen befinden, paradoxerweise dazu neigen, den Ist-Zustand gegenüber der Veränderung zu bevorzugen. Der Grund dafür liegt nicht zwingend nur in der Bequemlichkeit. Im Gegenteil, es ist oft beeindruckend, wieviel Energie Menschen aufbringen, um einen Zustand beizubehalten, unter dem sie fast „leiden“. Das Neue, Unbekannte ängstigt. Die vertraute Hölle. Sie kennen das. Das unbekannte Himmelreich. Nimmt man den Menschen als Objekt und untersucht seine Eigenschaften in bezug auf Kommunikation, dann erkennen wir: Die kommunikationsrelevanten Eigenschaften des Objektes „Mensch“ sind sein Denken und Fühlen (sie bestimmen die Aufnahme der Kommunikation) sowie sein Handeln beziehungsweise seine Methoden (die wiederum bestimmen die Weitergabe der Information).
Was also muss sich ändern?

Raum und Zeit
sind nicht Zustände,
unter denen wir leben.

Raum und Zeit
sind Denkweisen,
die wir benutzen.

Ich schließe mit Einstein, das ist gehaltvoll.