Wie werden wir in 20 Jahren suchen?

März 30, 2010

Das Internet und der Teenager – eine starke Beziehung? Ja, denn das Internet ist der beste Weg, mit den Freunden in Kontakt zu bleiben. Das hat Hewlett Packard in einer Umfrage in ausgewählten Ländern Europas und des Nahen Ostens herausgefunden. Rund zwei Drittel aller Befragten nutzen im Internet hauptsächlich sogenannte Social Media-Angebote wie Facebook oder MySpace. Ich übrigens immer noch nicht. Obwohl mich mehrere Leute ständig zum Facebooken einladen. Ich bin bei Xing. Das reicht. In Deutschland haben Freunde mit 46 Prozent den größten Einfluss auf die jungen Erwachsenen – und damit auch die Social Media-Angebote. Die elterliche Meinung ist aber immerhin noch für 34 Prozent der Befragten am wichtigsten. Die Tageszeitung kommt quasi nicht vor. Mehr als 50 Prozent der deutschen Jugendlichen denken, dass sie sich über Schüler VZ oder Facebook am besten Gehör verschaffen können. Welche Fähigkeiten wird der Mensch 2030 demnach als hilfreich empfinden?

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Wettkampf oder Bindung

März 26, 2010

Ich lese gerade einen Text über soziolinguistische Unterschiede zwischen Mann und Frau. Der Text ist gut. Er ist wenig esoterisch, sondern wissenschaftlich. Und ich wurde bestätigt in meiner Einschätzung, was einen netten Nebeneffekt hat: Männer begegnen dieser Welt als Individuum in einer hierachischen sozialen Ordnung. Sie führen Gespräche in erster Linie als Verhandlung. Es geht darum, überlegen zu sein. Niederlagen wollen sie vermeiden. Das Leben ist ein Wettkampf.
Frauen begegnen dieser Welt als Individuum in einem Netzwerk zwischenmenschlicher Bindungen. In ihrer Welt sind Gespräche Verhandlungen über Nähe und Übereinstimmung. Das Leben ist eine Gemeinschaft.
Fazit: Hören Sie auf, sich gegenseitig dafür anzuklagen.


Der Test

März 25, 2010

Immer wieder oder immer noch en vogue: der Test. Selbsterkenntnis durch ein Testverfahren. Aber welchen Nutzen kann ich konkret aus einem bestimmten Testverfahren ziehen – das ist ja die Frage. Ich beschäftige mich seit 3 Wochen mit DISG. Bei manchen Tests kommt ein Ergebnis heraus, bei dem die Probleme des getesteten Menschen im Vordergrund stehen; das ist bei DISG zumindest anders. Es geht um ein Verständnis für die Art und das Profil eines Menschen. Um Kommunikation, Wahrnehmung und Handlungsmotivation. Tests in Stellenauswahlverfahren werden oft mit der Zielrichtung eingesetzt, die „Besten“ zu finden. Lassen Sie sich darauf nur ein, wenn Sie ein solches Ausleseverfahren aushalten können. Es kann allerdings als Check der eigenen mentalen Stärke auch interessant sein, sich einmal selbst in einem Assessment-Center zu erleben. Im besten Fall bringt Ihnen das Ergebnis eines Persönlichkeitstests ein positives „Aha“-Erlebnis. Gängige Verfahren neben DISG sind MBTI, Insights oder ein Enneagramm.


Die 50 wichtigsten Filme der Welt

März 24, 2010

Eine Liste ist schön. Einkaufslisten sind sogar sinnvoll. Menschen mögen Listen und Rankings. Ich möchte mich im Medienzeitalter daher am Listenwahn beteiligen. Und hiermit die Liste der 50 wichtigsten Filme veröffentlichen. Selbstverständlich alle gesehen.
01. Jeux d énfants
02. Matrix I
03. Weil es dich gibt
04. Shoppen
05. Big Fish
06. Brokeback Mountain
07. Slumdog Millionär
08. Das Leben des Brian
09. Die üblichen Verdächtigen
10. VickyCristinaBarcelona
11. Im Juli
12. Einer flog übers Kuckucksnest
13. Der seltsame Fall des Benjamin Button
14. 4 Minuten
15. Lola rennt
16. Die fabelhafte Welt der Amelie
17. Und täglich grüßt das Murmeltier
18. Wie im Himmel
19. Wie ein einziger Tag
20. The Game
21. JFK
22. Emmas Glück
23. Barfuß
24. Whale Rider
25. Kleine Haie
26. Delicatessen
27. Grüne Tomaten
28. Keinohrhasen
29. Der englische Patient
30. Das Experiment
31. The Bourne Identität
32. Der Krieger und die Kaiserin
33. Into the Wild
34. Im Winter ein Jahr
35. Beeing John Malkovich
36. Fight Club
37. Das Leben ist eine Baustelle
38. Das Leben der Anderen
39. A beautiful mind
40. Elisabethtown
41. Die Fremde
42. Aus der Mitte entspringt ein Fluss
43. Lang lebe Ned Devine
44. Soul Kitchen
45. Die fabelhaften Baker Boys
46. Ein Fisch namens Wanda
47. Abgeschminkt
48. Fargo
49. The Queen
50. Welcome


Erfolgsbremse Ordnung?

März 18, 2010

Ein Top-Trainer in Sachen Network, Dirk Jakob, schrieb neulich in seinem Blog das hier: Eine wichtige Regel von Ross Ashby besagt, dass ein System, das die Komplexität chaotischer Märkte erfolgreich managen will, in seinem Inneren mindestens ebenso komplex sein muss, wie das Umfeld, in dem es sich bewegt. Es ist daher nötig, im Firmen-Feld und im persönlichen Bewusstsein eine ähnlich komplexe Struktur aufzubauen, wie wir sie in turbulenten Zeiten und Märkten nun mal vorfinden. Denn gegen die mächtige Brandung des Chaos eine starre Ordnung entgegenzusetzen, kostet weitaus mehr Energie, als mitzufließen, auf der Welle zu surfen und ihre Kraft zu nutzen.
Das heißt: Ordnung ist nicht zwingend ein Erfolgsfaktor. Und schon lange kein stetiger. Was 75 Prozent der Entscheider in der Wirtschaft wahrscheinlich anders sehen. Ich sage: Es gibt keine einzige Wahrheit. Für nichts. Und schon gar nicht für die nächsten 24 Stunden. Lass doch mal ein Flugzeug in den südlichen Google-Server fliegen. Und schon bricht das Chaos unter den iphone-Besitzern aus.


Offshorekorrespondent Bürger

März 16, 2010

Manchmal ist das Internet ganz toll. Vor allem, wenn es mir gelingt, sofort eine Information zu finden, die ich nur rudimentär in Erinnerung habe. Seit heute habe ich das Schirrmacher-Buch „Payback“. Es soll uns warnen. Vor den sich verändernden Denkgewohnheiten durch die tägliche Nutzung des Internets. Ist ganz okay. Ich meine, mal das Thema zu besetzen. Ich setze indes auch dagegen, dass sehr viele Menschen Post-It`s nutzen, um nicht mehr selbst zu denken. Sie wollen sich keine Dinge merken, die sich auch auf einen Zettel schreiben lassen. Ist das besser? Ich versuche es wieder stärker mit „merken“ statt notieren. Zurück zum Netz. Vor 17 Jahren ging im Pazifik ein Container mit Plastikentchen, -bibern und -fröschen bei einem Frachtschiff über Bord. Seither reist das Spielzeug durch die Weltmeere – ein prima Anlass für US-Forscher, Meeresströmungen zu erforschen und Vorhersagen zu bestätigen. Seit dem Zeitpunkt des Unfalles am 10. Januar 1992 sind tausende der Entchen an den verschiedenen pazifischen Küsten angeschwemmt worden. Haben Sie eine gefunden? Neulich, auf Sylt oder bei Ihrem Schottland-Urlaub. Kann noch werden…


Zurückbuchstabieren

März 10, 2010

Mehr deutsche Wörter ins Internet! Download, Get-together, Wellness, Anti-Aging, Service-Point. Und so weiter. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist Deutsch schon eine Randsprache. Das muss nicht sein. Manchmal ist der englische Ausdruck weder genau noch besser. Aktivitäten beispielsweise gibt es gar nicht. Passivitäten als Substantiv auch nicht. Ohne Outfit nicht in den Court. Beim Badminton oder Squash. Ohne Klamotten nicht aufs Spielfeld. Und Educ@tion ist eine Erfindung gedanklich rückständiger Bildungsbürokraten, die modern rüberkommen wollen. Das deutsche Bildungssystem ist indes alles andere als modern. Manches muss zurückbuchstabiert werden, weil es einfach nur lächerlich klingt. Und es ist einfach nicht mehr Inhalt drin, nur weil es Englisch ist.